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Schemas

Ein Schema legt fest, welche Felder aus einem Dokumenttyp erkannt werden. Jeder Dokumenttyp hat je Umgebung ein Schema – eines für Produktion, eines für Test.

Im Schema-Editor beschreibt ihr die zu erkennenden Felder. Pro Feld gibt es u. a.:

  • Name und Typ des Feldes.
  • Eine Beschreibung, die die Erkennung steuert – je präziser, desto besser das Ergebnis.
  • Eine optionale Mindestkonfidenz (0–100 %). Bleibt die Erkennung eines Feldes darunter, gilt der Wert als unsicher.

Der schnellste Weg zu einem Schema führt über ein Beispiel-PDF: Ladet ein typisches Dokument hoch und erprobt die Erkennung direkt. Über die Test-Funktion seht ihr sofort, welche Felder erkannt werden und mit welcher Konfidenz – ohne einen produktiven Lauf anzulegen.

Erkannte Werte tragen eine Konfidenz (0–100 %):

  • Grün ab 90 %, gelb ab 70 % bis unter 90 %, rot unter 70 %.
  • Auf Laufebene wird die durchschnittliche Konfidenz über alle Felder gezeigt (mit „Ø“ gekennzeichnet).

Fehlt einem Pflichtfeld der Wert, wird das ausdrücklich als Warnung markiert, statt nur einen leeren Strich zu zeigen.

Ihr bearbeitet die Schemas beider Umgebungen unabhängig. Lokale Änderungen bleiben erhalten, bis ihr speichert, und überstehen den Wechsel zwischen den Umgebungen. So könnt ihr ein Schema erst im Test erproben und anschließend in die Produktion übernehmen (in beide Richtungen möglich, jeweils als vollständige Übernahme).